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| Chinesische Dichtung des 20.Jh. |
Die moderne Chinesische Dichtung entstand aus der Studenten-Bewegung des 4. Mai 1919. Schon im Jahre 1917 war der Begriff "Revolution der Literatur" in der Zeitschrift "Neue Jugend" zum erstmal ausgerufen worden. Nun kam es zu zwei wichtigen Reformen in der neueren Chinesischen Dichtung: Zum Einen wurde jetzt Umgangsprache in der Dichtung verwendet. Zum Anderen erfuhr die Reimregel eine Entwertung. Die moderne Chinesische Dichtung benutzt alltägliche Umgangsprachen, die jeder leicht verstehen kann. Diese Praxis, Umgangsprache zu verwenden, kannte man schon in der Literatur der Tang Dynasty (600 n.Chr.).
Im Jahre 1911 wurde in China der letzte Kaiser der Qing Dynasty gestürzt. Demokratische Bewegungen hielten in allen Bereichen Einzug. Eine Revolution richtete sich gegen alte Systeme im Land. In der Umgangsprache über das neue Leben zu berichten, und es zu besingen, war der beste Weg, die meisten Menschen zu erreichen. Das ist der historische Hintergrund der Chinesischen Dichtung der Moderne. Manche chinesische Dichter praktizieren seitdem auch die Methode, in der Synthese zwischen westlischen Formen der Dichtung und klassischer Chinesischer Lyrik und Chinesischen Volksliedern neue Formen der Poesie zu schaffen.
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Alte Chinesische Dichtung |
Lieder von Jiang Kui (1155 - 1221 n. Chr.)
Gesprächskonzert mit Chinesischer ZitherJiang Kui, ein Dichter und Musiker, lebte von 1155 bis 1221 in der Zeit der Nan Song Dynastie. Seine Liedersammlung ist die einzige überlieferte Musik dieser Zeit. Er komponierte in drei Musiksystemen, der Ya Musik, der Qing Musik und der Yan Musik. Sie finden Ausdruck in seinen folgenden Liedern:
- Lied der Pflaumenblüten
- Kleines Lied eines Betrunkenen
- Pflaumenblüten und Schneeflocken
- Unscheinbarer Duft
- Melodie aus Yangzhou
- Eine Klage aus dem langen Pavillon
- Buntes Federkleid
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Buch der Lieder (1100 - 700 v. Chr.)
Gesprächskonzert mit Chinesischer ZitherDas Buch der Lieder ist die früheste Überlieferung chinesischer Lieder und Lyrik. Es enthält 300 Gedichte ohne Noten und ohne den Namen des jeweiligen Dichters. Die Themen drehen sich um Liebe, Krieg, Trauer, Freude und Arbeit. Der Stil ist offen, schlicht und lebendig. Die Gedichte aus diesem Buch werden im Vortrag zusammen mit alter Musik interpretiert.
- Der Fischadler singt
- Am Teich beim Osttor
- Ein Pfirsichbaum so frisch und zart
- Welches Gras wird nicht gelb?
- Mein Mann ist bei der Fronarbeit
- Zeisige
- Ruhige Frau
- Junges Schilf
- Zhen Wei
- Wegerich
- Die Kopoubohnen wachsen
- Mandelblüten spiegeln sich am Himmel
- Die hellgelbe Weide
- Der unsterbliche Shihu
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Traditionelle Chinesische Malerei |
Die Traditionelle Chinesische Malerei hat eine lange Geschichte. Sie verleiht ihrem Platz in der Welt der schönen Künste einen ganz besonderen Glanz mit ihrem speziellen Charakter. Wir sehen eine Objektaufteilung zwischen verschiedenen Fächern, von Menschen, Bergen und Wasser über Blumen und Vögel, und Wildtiere bis hin zu Insekten und Fischen. Auch die Maltechnik ist aufgeteilt in verschiedene Fächer: "Gongbi - Genauigkeit", "Xieyi - Impressionistisch", "Goule - Kontur" , "Mogu - Ohne Kontur", "Shese - Farbige Malerei", "Shuimo - Wasser und Schwarze Tusche". Die Formen der Malerei sind vielfältig. Wir kennen die Wandmalerei, Malerei auf Paravents, Rollenbilder, Malereien zu Büchern gebunden, Seidenmalerei, gemalte Fächer, und es gibt eine besondere
Rahmentechnik, bei der die Ränder der Bilder mit Seide beklebt werden.
Die Malerei mit dem Menschen als Objekt erfuhr ihren ersten Höhepunkt in der Dynasty der Kriegszeiten (403 - 221 v. Chr.). Die größte Blüte der Malerei mit Bergen und Wasser, sowie mit Blumen und Vögeln finden wir in der Zeit der Sui und Tang Dynasty (581 - 907 n. Chr.).Die Maltechnik mit Wasser und Tusche hat sich am höchsten entwickelt in der Sung Dynasty (960 - 1279 n. Chr.). Es gab in dieser Zeit schon Abstrakte Malerei nur mit Wasser und Tusche. Der besondere Effekt auf dem chinesischen Reispapier im Zusammenwirken mit der Kunst der Kalligraphie und Dichtung, diese Einheit in der Traditionellen Chinesischen Malerei bildet eine individuelle Besonderheit in der Welt der Bilder. |
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