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Akademie:



Bildung



In Verbindung mit Universitäten, Hochschulen, Schulen und diversen Kulturinstituten in München führen wir seit über 10 Jahren pädagogische Arbeit durch. Wir halten Vorträge oder Seminare und geben Unterricht. Im Auftrag der Eltern betreuen wir in München Schüler/innen, Studenten/innen aus China. Deutsch-chinesischer Sprachunterricht ist ein wichtiger Bestandteil dieser Arbeit. Ziel ist, die bilinguale deutsch-chinesische Bildung zu entwickeln und durch das zukunftsweisende Konzept mit Natur- und Kulturprojekten das Lernpotenzial und die ethische Bildung der Kinder und Jugendlichen optimal zu fördern. Folgende Kurse und Seminare über chinesische Kultur, Musik und Dichtung aus alten und neuen Zeiten, traditionelle und moderne Malkunst stehen zur Auswahl:

1: Sprache und Rezitation



Dichtung, Musik und Malerei sind Medien für Kommunikation und Ausdruck der Gedanken, Ideen, Wünsche, der Gefühle und der Seele. Im alten China waren Dichtung, Musik und Malerei ineinander verschmolzen. Das heißt, Gedichte wurden in Bilder integriert oder als Sprechgesang vorgetragen. Die chinesische Schrift ist mit 5000 bis 6000 Jahren eine der ältesten Schriften der Welt. Chinesisch wird von 1,3 Milliarden Menschen, d.h., von einem Fünftel der Menschheit, gesprochen. Es ist damit die meistgesprochene Muttersprache der Welt. Zudem ist die wunderschöne Kalligraphie chinesischer Schriftzeichen ein Bestandteil der reichhaltigen chinesischen Kultur.

2: Dichtung und Musik



Die chinesischen Zeichen für Musik gibt es seit der Shang Dynastie (circa 1600-1000 v. Chr.). Aus dieser Zeit stammen auch archäologische Ausgrabungen, die eine Vielzahl von Schlaginstrumenten zu Tage brachten. Musik wurde nicht nur als Unterhaltung gesehen, sie gehörte zu den 6 Fähigkeiten, die ein Edelmann beherrschen musste. Das war ein Bildungsinhalt von Konfuzius (551-479 v. Chr.): Musik als Harmonie und Ordnung in das Universum, in die menschliche Gesellschaft und in die eigene Seele zu bringen.

3: Workshop - Papierlaterne



Auf dem Papier der chinesischen Papierlaterne stehen Muster wie chinesische Malerei, Kalligraphie, Gedichte oder Zeichen. Anders als im Abendland, dessen Kunstgeschichte immer wieder starke Einschnitte in Form von Stilwechseln erlebt hat, ist die chinesische Kunst über Jahrhunderte hinweg von einer erstaunlichen Kontinuität geprägt. Diese Kontinuität entspricht der Auffassung im konfuzianischen Weltbild. Kinder und Jugendliche können im Workshop das Kunsthandwerk lernen, die chinesische Papierlaterne selbst zu falten. Damit kann man selbst schöne Geschenke basteln. 7. Juli 201, 15 – 19 Uhr, Worshop im KIKS 2011. Weitere Kursteilnahme nach Anmeldung.

4: Lesungen und Vorträge: Philosophie und Poesie im Sport



Die alten Griechen haben Geistes- und Körpertätigkeit als zusammengehörige Kulturanstrengungen verstanden und daraus die olympische Idee entwickelt. Motive und Ziele des Sports sind neben dem Leistungsgedanken auch Eleganz, Harmonie, Balance und Frieden. Die Brücken und Wege sind bewusste Ernährung, diszipliniertes Leben, regelmäßiges Training und erfolgreiche Wettkämpfe. Poetisch betrachtet wird der Sport durch sich selbst zur Poesie.

5: Bewegung mit Qi Gong, mit dem Klang der Heilung



„Qi Gong“ ist ein moderner Begriff für alte chinesische Körper- und Atmungsübungen, die Körper, Seele und Geist in Einklang bringen. Man kann „Yue Dao – Klang der Heilung“ auch „Musik-Qi Gong“ nennen. Im Yue Dao verbinden sich sechs Laute und Musik mit Qi Gong zu einem Fluss. Der Kurs vermittelt einen Eindruck davon, wie die Atem- und Körperübungen mit Lauten und Musik zusammen wirken. Zudem wird der praktische Umgang mit den fünf Wirkkräften (fünf Elemente) erklärt, welche die philosophische und medizinische Grundlage der Übungen bilden. Die Kraft der Musik, die sanften Laute und die entsprechenden Körperbewegungen führen uns auf einen Weg, der tiefe Freude bereithält. Die Übungen schenken Kraft für das Alltagsleben, unterstützen Gesundheitsvorsorge und Rehabilitationsprozesse.

6: Ernährung nach den fünf Elementen



Neben der Atmung ist die Nahrungsaufnahme die wichtigste Energiequelle des Menschen. Die Fünf-Elemente-Ernährung stellt die energetische Wirkung unserer Speisen auf Körper, Geist und Seele in den Vordergrund. Alle Nahrungsmittel werden den fünf Elementen zugeordnet und außerdem noch aufgrund ihrer thermischen Eigenschaften nach kalt, erfrischend, neutral, warm und heiß klassifiziert. Kursteilnehmer sind eingeladen, gemeinsam zu kochen. Die elementare Tätigkeit der Nahrungszubereitung wird so zur Freude und Entspannung in lustiger Gesellschaft.

Schulreglung:








Lehrkräfte:

 

 

Wang Aiqun

 

Unterrichtsfächer: Klavier, Gesang, Yang Sheng – Klang der Heilung

Komponistin, Referentin und Dozentin an der LMU München, Lyrikerin und Künstlerin

Musikstudium an der Pädagogischen Hochschule Xinjiang und an der Zentralmusikhochschule Beijing, VR China, Weiterbildung in Musiktheaterdramaturgie an der  Ludwig-Maximilians-Universität München, Regie an der Theaterakademie August Everding München.

Hochschuledozentin seit 1983 in Beijing, VR China, mit Veröffentlichungen wissenschaftlicher Artikel und Mitarbeit an wissenschaftlichen Büchern und Lexika.

Lehrbeauftragte an der Ludwig-Maximilians-Universität München im WS 1999/2000.

Referentin und Dozentin an der Ludwig-Maximilians-Universität München seit WS 2015.

Ihre Lyrik und ihre Kompositionen werden seit 1982 in China veröffentlicht und aufgeführt. Mit der Unterstützung des Kulturreferats der Landeshauptstadt München, des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst, der Bayerischen Staatskanzlei, der Ludwig-Maximilians-Universität München und der TU München organisiert sie seit 1995 Konzerte, konzertante Opern, Sprechtheater, Musiktheater, Tanztheater, Vorträge, Lesungen, Filmvorführungen, Ausstellungen und komplexe Veranstaltungsreihen unter dem Titel “Chinesische Bunte Blätter”. Sie ist Gründerin und Leiterin des Vereins BEIKU e.V. ― Bilinguale Erziehung und internationaler Kulturaustausch e.V. seit 2011 in München.

 

 

Tang Xuping

 

Unterrichtsfach: Yang Sheng – vielfältige Weise der Gesundheitsförderung

Ärztin der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), studierte von 1984 bis 1989 an der Guangzhou University of Traditional Chinese Medicine. Nach dem Studium hat sie 5 Jahre in Krankenhäusern für Traditionelle Chinesische Medizin in Beijing gearbeitet.
1994 bis 2013 lebte sie in Boston in den Vereinigten Staaten als lizenzierte TCM-Ärztin. Sie arbeitete im Staat Massachusetts und im Staat New Hampshire. Dort gründete sie die  "Orientalischen Akupunktur und Moxibustion Zentren". Sie hat mehrmals die Auszeichnung "Hervorragende Chinesen" der Vereinigten Staaten bekommen. Über sie wurde oft in der lokalen Presse der USA und in chinesischen Medien der Vereinigten Staaten berichtet. Im Juli 2013 zog sie mit ihrer Familie nach München. Seither widmet sie sich in vielfältiger Weise der Gesundheitsförderung (Yang Sheng), hält Vorträge über Chinesische Medizin und organisiert die Lerngruppe "Freude an Wilden Kräutern und Förderung der Gesundheit".

 

 

Wang Ruohan

 

Unterrichtsfach: Erhu – Chinesische Geiger

Geigerin, geboren im Jahr 1994 in Jining in der Shandong Provinz, VR China, befindet sich seit Oktober 2016 in einem Masterstudium (Master of Science) an der Technischen Universität München im Fach Nachhaltiges Ressourcenmanagement.
2012 - 2016 Bachelor of  Economics an der Nordwest-Agrar- und Forstwissenschaftlichen Universität Xi´an im Fach International Economy and Trade.


Auszeichnungen:


Von Juli 2003 bis Juli 2007 hat sie die höchste Auszeichnung für chinesische Geige (Erhu) erreicht:
07/2003 Zertifikat Erhu Level 3
07/2004 Zertifikat Erhu Level 6
07/2005 Zertifikat Erhu Level 8
07/2006 Zertifikat Erhu Level 9
07/2007 Zertifikat Erhu Level 10

Sie liebt Musik und spielt Erhu, Klavier und Ruan (chinesische Laute). Sie spielt auch gerne
Tischtennis und Badminton. Ihre Muttersprache ist Chinesisch. Fremdsprachen: Englisch, Japanisch, Spanisch. Geschichte und Philosophie sind ihre Leidenschaft.

Repertoire:

Kleine Blumentrommeln
Schwerttanz
Pferderennen
Gute Nacht
Marsch zum Licht

Lied des Gelben Flusses
Liebesgeschichte der Schmetterlinge
Rennen im Grasland
Peking hat eine goldene Sonne
Hymne
Die Kerze leuchtet rot
Kleines Lied im südlichen Jiangsu
Flusswasser
Mondschein
Vögel auf dem Leeren Berg
Gemütliches Singen
Die Trauben sind reif
Frühling im Süden
Fantasie vom Sanmenxia-Staudamm
Pferderennen

Der Mond spiegelt sich in zwei Quellen
Erzählung der Orchideenblumen
Den Frühling zu begrüßen
Eine Blume
Herbstmond im Han-Palast
Die Sonne scheint auf Tashkurgan

 

 

Tu Yanping

 

Unterrichtsfächer: Gesang, Klavier
Die gebürtige Chinesin studierte 5 Jahre Gesang und 8 Jahre Klavier als Nebenfach am Konservatorium Shanghai bevor sie 2006 an die Hochschule für Musik und Theater nach München wechselte. Sie kann bereits auf diverse Opernerfahrung verweisen, darunter Donna Anna in Don Giovanni am Zhou Xiaoyan internationalen Opernzentrum, La Boheme in der Helutin-Konzerthalle Shanghai. Seit 2006 nahm sie erfolgreich an mehreren Festivals und Wettbewerben teil, so am 6. Internationalen Kunstfestival Shanghai, an der Internationalen Sommerakademie am Mozarteum Salzburg im Fach Gesang bei Prof. Edith Wiens, am Mozart International Singing Competiton London und am La Voce Lieder Competition Nürnberg. In München sang sie unter anderem in »Die stumme Serenade« (Theater im Haus der Kunst), in »Dido und Aeneas« (Prinzregententheater), im Oratorium »Paulus« und in Liedklassen-Konzerten. 2010 war sie u.a. beim 22. Isny-Opern-Festival, sie sang in der Symphonie Nr.4 in G-Dur von Gustav Mahler, Opera » Hippolyte et Aricie « und gab bereits ein Solo-Konzert in der HeLuTin-Konzerthalle Shanghai. 2011 sang sie » Iphgenie auf Tauris« in Bad Aibling und »Die Zauber Flöte« in Festspiele Bayerischer Wald.

 

Qian Lingli

 

Unterrichtsfach: Pipa (Chinesische Laute)
Sie begann Pipa zu lernen, als sie 5 Jahre alt war. Ihre Lehrer waren u.a. Zhang Tie von der Musikhochschule Shanghai, Yang Wei und Zhou Tao vom Orchester für Chinesiche Musik Shanghai. Sie war langjährige 1. Pipaspielerin in zwei Schülerorchestern und nahm an zahlreichen Wettbewerben und Konzerten teil. Im Jahr 1996 hat sie das höchste künstlerische Diplom des Fachverbandes für chinesische Instrumentalmusik erworben, im Jahr 1997 hat sie den dritten Preis des Musikwettbewerbs Shanghaier Frühling „Dun Huang Cup“ gewonnen. Sie lebt seit 10 Jahren in München.

Repertoire:



 

Schuladresse



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D - 80337 München
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Tel.: 089 – 690 7858